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Während Sensenbaum und -blatt die zwei präsentesten Bauteile einer klassischen Sense sind, fristet der Sensenring ein eher zurückhaltendes Dasein. Dabei sorgt er dafür, dass die beiden Hauptdarsteller überhaupt zusammen agieren können. Neben dem Zusammenhalt dient der Sensenring nämlich auch der Einstellung der Sense, bzw. zum Fixieren der Einstellungen und ist somit für ein möglichst angenehmes und gleichzeitig effektives Mähen verantwortlich. Kleines Teil, große Auswirkungen!

Der Sensenring verbindet das Sensenblatt mit dem Sensenbaum. Er besteht meist aus Stahl und ein oder zwei Madenschrauben mit Vierkantaufnahme.

Auf der Schraubenseite ist der Ring abgeflacht, auf der gegenüberliegenden Seite abgerundet, damit er sich um den Sensenbaum legt.

Es sollen verschiedene Größen existieren, mir ist bisher aber immer nur der eine Typ untergekommen, den ihr auch auf dem Beitragsbild seht.
Ist der Sensenring nicht bei eurem Baum mit dabei, dann könnt ihr ihn – meist zusammen mit einem Sensenschlüssel – für um die 5 Euro kaufen.

Kein Ring bei den Eidgenossen

Nach der Veröffentlichung dieses Artikels hat sich Grischa von blaetterreich.ch bei mir gemeldet: In der Schweiz wird das Sensenblatt über eine Schraube fixiert, die durch den Sensenbaum hindurch geht und auf der heraustretenden Seite gekontert wird. Um einen Winkel einstellen zu können gibt es für den Dorn drei Einkerbungen am Sensenbaum, die ein Dreieck bilden. Grischa, vielen Dank für deine Erklärungen und das zur Verfügung stellen der Bilder!

Blattaufnahme in der Schweiz: Eine Schraube geht durch das Blatt auf die andere Seite des Baums
Gut zu erkennen: die als Dreieck angeordneten Vertiefungen für den Dorn, um ein Verstellen zu ermöglichen

In der Schweiz hält eine Schraube das Blatt am Worb. Die Schraube wird von beiden Seiten jeweils mit einer Mutter gekontert.

Gut zu erkennen: Drei im Dreieck angeordnete Vertiefungen für den Dorn ermöglichen unterschiedliche Einstellungen.

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